Wann ein Fotoshooting weiterhin sinnvoll ist
Wenn das Produkt bereits existiert, das Shooting in der Nähe stattfinden kann und die Bilder echte Menschen bei der Nutzung zeigen sollen, ist Fotografie oft die einfachere Wahl. Das gilt auch für dokumentarische Markengeschichten, bei denen gerade die Unvollkommenheiten den Reiz ausmachen.
Wo CGI den größten Unterschied macht
Stellen Sie sich einen Küchenhersteller vor, der im nächsten Frühjahr eine neue Schrankfront in sechs Farben auf den Markt bringt. Die Werkzeuge für die Fronten entstehen noch, der Showroom ist erst im März fertig, und der Katalog geht im Januar in Druck. Bei einem Fotoshooting müssen die Bilder auf all das warten, und alle sechs Farben müssen produziert und im Set montiert sein, bevor überhaupt fotografiert werden kann.
Mit CGI entsteht die Küche schon im Herbst aus den CAD-Zeichnungen. Die sechs Farben werden aus derselben Szene im selben Licht gerendert, und Katalogdoppelseite, Händlerpaket und Website-Bilder stammen alle aus diesem einen Setup. Kommt ein Jahr später eine siebte Farbe hinzu, liegt die Szene noch im Archiv bereit.
Vier Fragen für die Entscheidung
- Existiert das Produkt schon physisch?
- Für wie viele Oberflächen, Stoffe oder Konfigurationen brauchen Sie Bilder?
- Brauchen Sie denselben Look in der nächsten Saison wieder?
- Geht es im Bild um das Produkt oder um die Menschen, die es nutzen?
Wenn das Produkt noch nicht existiert, in vielen Varianten erhältlich ist oder die Bilder Jahr für Jahr einheitlich aussehen sollen, ist CGI meist der bessere Weg. Geht es um echte Menschen, ist ein Fotoshooting oft die bessere Wahl.
