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CGI oder Fotoshooting: was sich wirklich ändert.

Für Möbel-, Küchen- und Badmarken ist die Wahl zwischen Fotoshooting und CGI vor allem eine Frage von Timing, Varianten und Logistik. Hier sehen Sie, was beides mit sich bringt, im direkten Vergleich.

Warm wood kitchen CGI with galley layout, tiled backsplash and launch-ready roomset composition
FotoshootingCGI
Das ProduktMuss bereits fertig vorliegen, in jeder Oberfläche, die Sie zeigen möchten.Wird noch vor der Produktion in 3D aus CAD-Daten, Zeichnungen oder Produktblättern aufgebaut.
MusterWerden ins Studio oder an die Location geschickt, und wieder zurück.Optional. Physische Muster helfen, Oberflächen genau zu treffen. Sonst muss nichts verschickt werden.
SetFür die Shootingtage gebaut, gemietet oder vor Ort gefunden.Digital gebaut und für die nächste Kampagne einsatzbereit gehalten.
TeamFotograf, Stylist und Assistenten, oft auf Reisen.Ein Artist, der nach Ihrem Briefing arbeitet.
VariantenJede Oberfläche oder Konfiguration bedeutet ein neues Setup oder ein neues Shooting.Aus derselben Szene gerendert, mit identischem Licht und identischer Kamera.
Spätere ÄnderungenRetusche oder ein neues Shooting.Szene anpassen und neu rendern.
TimingWartet auf das Produkt, das Set und die Verfügbarkeit aller Beteiligten.Startet, sobald Dateien vorliegen, oft Monate vor dem Launch.
KostenTagessätze der Crew, Location, Reisen und Produktversand, bei jedem Shooting aufs Neue.Vor allem die Zeit für den Szenenaufbau. Zusätzliche Perspektiven und Varianten aus derselben Szene kosten deutlich weniger.
Ideal fürBestehende Produkte, echte Menschen, dokumentarische Markengeschichten.Neue Kollektionen, viele Varianten, Kataloge und einheitliche E-Commerce-Bilder.

Wann ein Fotoshooting weiterhin sinnvoll ist

Wenn das Produkt bereits existiert, das Shooting in der Nähe stattfinden kann und die Bilder echte Menschen bei der Nutzung zeigen sollen, ist Fotografie oft die einfachere Wahl. Das gilt auch für dokumentarische Markengeschichten, bei denen gerade die Unvollkommenheiten den Reiz ausmachen.

Wo CGI den größten Unterschied macht

Stellen Sie sich einen Küchenhersteller vor, der im nächsten Frühjahr eine neue Schrankfront in sechs Farben auf den Markt bringt. Die Werkzeuge für die Fronten entstehen noch, der Showroom ist erst im März fertig, und der Katalog geht im Januar in Druck. Bei einem Fotoshooting müssen die Bilder auf all das warten, und alle sechs Farben müssen produziert und im Set montiert sein, bevor überhaupt fotografiert werden kann.

Mit CGI entsteht die Küche schon im Herbst aus den CAD-Zeichnungen. Die sechs Farben werden aus derselben Szene im selben Licht gerendert, und Katalogdoppelseite, Händlerpaket und Website-Bilder stammen alle aus diesem einen Setup. Kommt ein Jahr später eine siebte Farbe hinzu, liegt die Szene noch im Archiv bereit.

Vier Fragen für die Entscheidung

  • Existiert das Produkt schon physisch?
  • Für wie viele Oberflächen, Stoffe oder Konfigurationen brauchen Sie Bilder?
  • Brauchen Sie denselben Look in der nächsten Saison wieder?
  • Geht es im Bild um das Produkt oder um die Menschen, die es nutzen?

Wenn das Produkt noch nicht existiert, in vielen Varianten erhältlich ist oder die Bilder Jahr für Jahr einheitlich aussehen sollen, ist CGI meist der bessere Weg. Geht es um echte Menschen, ist ein Fotoshooting oft die bessere Wahl.

Ein Kamerateam bei Aufnahmen in einer Küche
Ein Küchenshooting in vollem Gang: Location, Crew, Licht und Styling.

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